Der Volkswagen Passat 2026 bietet eine überzeugende Mischung aus Kraftstoffeffizienz und Leistung, vor allem durch seinen Plug-in-Hybrid-Antriebsstrang (eHybrid). In diesem Testbericht werden die Fähigkeiten, die Preise und die Leistung des Fahrzeugs in der Praxis detailliert beschrieben, basierend auf aktuellen Tests.
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Hybridleistung: Balance zwischen Leistung und Effizienz
Der Passat eHybrid teilt seinen Antriebsstrang mit dem Golf eHybrid und erreicht bei trockenen Bedingungen eine Beschleunigung von 0 auf 60 Meilen pro Stunde in 7,2 Sekunden. Leistung ist zwar vorhanden, aber nicht einfach; Der 1,5-Liter-Benziner strengt sich bei starker Belastung spürbar an. Der elektrische Boost ermöglicht jedoch zügiges Fahren ohne Überdrehen, was ihn zu einem überraschend entspannten Alltagsauto macht.
- Elektrische Reichweite: Der Passat eHybrid verfügt über eine beeindruckende behauptete elektrische Reichweite von bis zu 82 Meilen, wobei die Testergebnisse 73 Meilen auf gemischten Strecken mit 3,6 mpkWh bestätigen.
- Aufladen: Das Auto lässt sich schnell aufladen, sodass es für viele Fahrer als Elektrofahrzeug für den täglichen Gebrauch geeignet ist.
- Leistungseinbußen: Die leistungsstärkere Hybridvariante bietet minimale Leistungssteigerungen gegenüber der Standardversion, ohne Verbesserungen bei der Verfeinerung oder dem Handling.
Optionen mit geringerer Leistung: Der 1.5 eTSI
Der Umstieg auf die 1,5-Liter-eTSI-Variante fühlt sich wie eine erhebliche Verschlechterung der Leistung und des Fahrverhaltens an. Der 148 PS starke Motor beschleunigt das Auto ausreichend bis zu 4500 U/min, wird jedoch bei höheren Geschwindigkeiten laut und reagiert nicht mehr. Das Doppelkupplungs-Automatikgetriebe schaltet im Fahrmodus sanft, beim manuellen Herunterschalten kann es jedoch langsam sein.
- Kraftstoffverbrauch: Der 1.5 eTSI erreicht einen realen Kraftstoffverbrauch zwischen 40 und 50 mpg und ist damit die kostengünstigste Option.
- Preis: Die Basis-Benzinversion startet unter 41.000 £, während der eHybrid bei etwa 45.000 £ beginnt.
Eigenheiten und Zuverlässigkeitsbedenken des Hybridsystems
Trotz seiner Stärken weist der Passat eHybrid einige Softwarefehler auf. Bei Tests startete der Motor manchmal, bevor die Batterie vollständig entladen war, selbst im EV-Modus. Das Auto weigerte sich außerdem zweimal, den Antrieb einzuschalten, obwohl die Batterie leer war – ein Problem, das nicht auftreten sollte.
- Garantie: VW bietet eine Garantie von drei Jahren/60.000 Meilen, wobei 70 % der Kapazität der Hybridbatterie über einen Zeitraum von acht Jahren/100.000 Meilen abgedeckt sind.
- Zuverlässigkeit: Autos mit MQB-Plattform (wie der Passat) sind nicht für außergewöhnliche Zuverlässigkeit bekannt, wobei einige Umfragen auf mögliche Probleme hinweisen.
Preisgestaltung und Wettbewerbsfähigkeit
Der Passat eHybrid ist preislich konkurrenzfähig, orientiert sich am Superb und übertrifft die Premium-Alternativen von Volvo, BMW und Mercedes. Seine niedrige Dienstwagensteuer (6 %) aufgrund der großen Elektro-Reichweite macht ihn besonders attraktiv für Flottenkäufer.
Das PHEV-System des Passat eHybrid setzt neue Maßstäbe in Sachen Effizienz und macht ihn zu einer praktikablen Elektro-Alternative für den täglichen Gebrauch, bleibt aber auch im Benzinbetrieb sparsam.
Der Volkswagen Passat 2026 bietet eine starke Mischung aus Leistung, Effizienz und Erschwinglichkeit. Obwohl das Hybridsystem kleinere Software-Macken aufweist, ist es aufgrund seines realen Kraftstoffverbrauchs und seiner wettbewerbsfähigen Preise eine herausragende Option im Mittelklassesegment.
