Kias neues K4-Schrägheckmodell versucht nicht, das schnellste oder aggressivste Auto auf der Straße zu sein. Stattdessen handelt es sich um eine ausgereiftere, praktischere und komfortablere Option – eine Reminiszenz an die Audi A3-Schrägheckmodelle aus der Mitte der 2000er-Jahre. Dies ist ein Auto für Fahrer, denen Eleganz wichtiger ist als reine Leistung, und es ist ein kluger Schachzug für Kia.
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Überbrückung der Lücke zwischen Limousine und Praktikabilität
Das K4-Fließheck ist im Wesentlichen eine K4-Limousine mit abgeschnittenem Heck, wodurch ein vielseitigeres Gesamtpaket entsteht. Während Kia damit rechnet, dass er nur 20 % des K4-Umsatzes ausmachen wird, werden Kenner die Luke aufgrund ihrer verbesserten Benutzerfreundlichkeit wahrscheinlich bevorzugen. Der Rücksitz gewinnt an Kopffreiheit und der Laderaum wächst von 15 auf 22 Kubikfuß hinter den Sitzen – er kann sogar mit dem Honda HR-V mithalten und nähert sich bei umgeklappten Sitzen der Größe von Kias eigenem Seltos-SUV an (insgesamt 59 Kubikfuß).
Motorauswahl und Fahrdynamik
Es stehen zwei Motoroptionen zur Verfügung: ein serienmäßiger 2,0-Liter-Motor mit 147 PS und ein ansprechenderer 1,6-Liter-Turbomotor mit 190 PS. Das von uns getestete Turbomodell bietet ein reaktionsschnelles, wenn auch etwas verzögertes Beschleunigungserlebnis. Erwarten Sie eine Zeit von 0 auf 60 Meilen pro Stunde von etwas mehr als sieben Sekunden, obwohl der 2,0-Liter-Basismotor eher acht Sekunden benötigt.
Der K4 gibt nicht vor, ein Sportwagen zu sein. Es ist komfortabel und verfügt über eine gut abgestimmte Federung, die Straßenunebenheiten auffängt, ohne an Stabilität einzubüßen. Höhere Ausstattungsvarianten profitieren von einer Mehrlenker-Hinterradaufhängung, die den Fahrkomfort weiter verbessert. Im Gegensatz zu einigen Konkurrenten verzichtet Kia auf künstliche Motorgeräusche und sorgt so für ein anspruchsvolleres Fahrerlebnis.
Innenraumkomfort und Technologie
Im Inneren legt der K4 Wert auf Benutzerfreundlichkeit und Komfort. Die Kabine verfügt über einen logischen 12,3-Zoll-Touchscreen, gut platzierte Schaltgeräte und unterstützende (wenn auch etwas hoch angebrachte) Sitze. Kia setzt statt echtem Leder auf überzeugendes Kunstleder (SynTex) und belüftete Vordersitze sind in höheren Ausstattungsvarianten erhältlich. Der Straßenlärm ist beeindruckend gedämpft, sodass Gespräche auch bei Autobahngeschwindigkeit problemlos möglich sind.
Der vergessene Audi A3 von heute
Die Designsprache des K4 ist klar und elegant. Das der Limousine entlehnte Heckleuchten-Design wirkt beim Fließheck besonders stimmig. Das Auto verbirgt sogar seinen Heckwischer, ein Detail, das normalerweise den High-End-Modellen vorbehalten ist.
Preise und Wert
Das K4-Fließheck startet bei wettbewerbsfähigen 26.235 US-Dollar für die Basis-EX-Ausstattung. Der GT-Line Turbo, den wir gefahren sind, kostet ab 30.135 US-Dollar. Ein voll ausgestattetes Modell bleibt unter 35.000 US-Dollar, was es zu einer luxuriöseren Alternative zu Konkurrenten wie dem VW GTI macht.
Das K4-Schrägheckmodell ist eine clevere Option für alle, die ein raffiniertes, praktisches Auto ohne das aggressive Design oder den höheren Preis eines echten Hot-Hatch-Modells suchen. Er besetzt die gleiche Nische, die einst der A3 Sportback von Audi besetzte: ein stilvoller, komfortabler und leistungsfähiger Alltagsfahrer.
