BYD gestaltet mit seiner innovativen Cell-to-Chassis-Batterietechnologie (CTC) den öffentlichen Nahverkehr weltweit rasant neu. Diese Architektur, die erstmals 2025 mit der E-Bus-Plattform 3.0 eingeführt wurde, integriert die Batterie direkt in den Fahrzeugrahmen, was die Effizienz verbessert und das Design vereinfacht.
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Erweiterung der globalen Reichweite
Der Einsatz des Unternehmens ist bereits in vollem Gange:
– Budapest, Ungarn hat Anfang 2026 im Rahmen einer Bestellung über 82 Busse den Betrieb von BYD-Elektrobussen mit CTC aufgenommen.
– Singapurs Land Transport Authority (LTA) erteilte BYD im Dezember 2025 einen Großauftrag zur Lieferung von 210 Elektrobussen, darunter sowohl Einzel- als auch Doppeldeckermodelle, deren Auslieferung bis Ende 2026 geplant ist.
– BYD lieferte bis 2025 über 5.000 Elektrobusse in Europa aus, viele davon mit integrierten Blade-Batterien.
Diese Schritte verdeutlichen einen klaren Trend: Verkehrsbetriebe setzen zunehmend auf native Elektrofahrzeugkonstruktionen anstelle nachgerüsteter Busse mit Verbrennungsmotor.
Die Entwicklung der Batterieintegration
Der Übergang von konventionellen zu integrierten Batteriedesigns hat einen klaren Verlauf genommen:
1. CTM (konventionell zu modular) : Nachrüstung von Batterien in bestehende Chassis.
2. CTP (Cell to Pack) : Eliminierung von Zwischenmodulen, wodurch der nutzbare Batterieraum um 15–20 % vergrößert wird.
3. CTC (Cell to Chassis) : Vollständige Integration der Batterie in den Strukturrahmen des Fahrzeugs.
Bei diesem Fortschritt geht es nicht nur darum, mehr Energie auf den gleichen Raum zu packen. Es geht darum, das Fahrzeugdesign für eine elektrische Zukunft grundlegend zu überdenken.
Leistungssteigerung und Designvereinfachung
Der C11-Reisebus von BYD veranschaulicht die Vorteile:
– Es bietet ca. 7 Kubikmeter Gepäckvolumen.
– Die einheitliche Boden-Batterie-Konstruktion reduziert die Anzahl der Teile um etwa 370.
– Die 1.000-Volt-Elektroarchitektur verbessert die Energieeffizienz um bis zu 18 % und erweitert die Reichweite bei kaltem Wetter um 50–80 Kilometer pro Tag.
Die langfristigen Vorteile dieses Ansatzes sind erheblich, für die Wartung sind jedoch spezielle Lösungen erforderlich. BYD entwickelt modulare Servicekomponenten und austauschbare Zonen, um Reparaturen zu erleichtern.
Was kommt als nächstes?
Mit Blick auf die Zukunft prüfen BYD und andere Hersteller Folgendes:
– Skateboard-Chassis-Konzepte für noch mehr Flexibilität.
– Festkörperbatterietechnologie zur weiteren Steigerung der Energiedichte und Sicherheit.
– Erweiterte Batteriemanagementsysteme für vorausschauende Wartung.
Der zunehmende Einsatz der strukturellen Batteriebusse von BYD bestätigt, dass integrierte Designs im Elektroverkehr zum Standard und nicht zur Ausnahme werden.
