Додому Без рубрики Skoda erweitert sein Hybrid-Angebot auf wichtige Modelle

Skoda erweitert sein Hybrid-Angebot auf wichtige Modelle

Skoda beschleunigt den Übergang zur Hybridtechnologie und plant die Integration neuer Antriebsstränge in seine beliebtesten Modelle: Octavia, Fabia und Kamiq. Dieser Schritt stellt sicher, dass diese Fahrzeuge wettbewerbsfähig bleiben, wenn sich die Emissionsvorschriften verschärfen und die Verbrauchernachfrage wächst.

Lebenszyklen durch Hybridisierung verlängern

Die Entscheidung, diese Modelle mit Hybridsystemen auszustatten, fiel, da das Trio im vergangenen Jahr fast ein Drittel des weltweiten Absatzes von Skoda ausmachte. Die Modelle Fabia, Kamiq und Scala, die aufgrund strengerer Abgasnormen bis 2027 in den Ruhestand gehen sollten, werden dank dieses technologischen Updates nun auch nach 2030 weiter produziert.

Der technische Entwicklungschef von Skoda, Johannes Neft, bestätigte, dass der Octavia der nächsten Generation das Vollhybridsystem übernehmen wird, das derzeit im Volkswagen T-Roc eingeführt wird. Dieses Setup kombiniert einen 1,5-Liter-Benzinmotor mit einem Elektromotor, der rein elektrisches Fahren in städtischen Umgebungen ermöglicht. Vorläufige Daten deuten darauf hin, dass dadurch die Kraftstoffeffizienz auf über 65 mpg verbessert und die CO2-Emissionen auf etwa 100 g/km gesenkt werden könnten, was einer Steigerung von 15 % gegenüber Mild-Hybrid-Versionen entspricht.

Plug-in-Hybrid-Optionen für Octavia und darüber hinaus

Neben dem neuen Vollhybridsystem wird der Octavia auch wieder als Plug-in-Hybrid erhältlich sein. Dieser Antriebsstrang ähnelt dem des Superb Estate iV und des Kodiaq iV und bietet mit einer 25,7-kWh-Batterie eine elektrische Reichweite von bis zu 90 Meilen.

Nutzung der MQB-Plattform

Der Ausbau der Hybridtechnologie wird dadurch erleichtert, dass Skoda auf die MQB-Plattform des Volkswagen-Konzerns setzt, die allen genannten Modellen zugrunde liegt. Laut Vertriebs- und Marketingchef Martin Jahn ist die MQB-Plattform nach wie vor „fantastisch“, es gebe derzeit keine überlegene Alternative.

Navigieren durch zukünftige Vorschriften

Die Strategie von Skoda wird teilweise von der Unsicherheit über die EU-Vorschriften nach 2035 beeinflusst. Jahn erklärte, dass Investitionen in Autos mit Verbrennungsmotor von diesen künftigen Regeln abhängen werden. Angesichts der aktuellen Nachfrage will Skoda diese Fahrzeuge jedoch weiterhin anbieten, „solange die Kunden sie wollen, solange es rechtlich möglich und finanziell tragbar ist“.

Dieser strategische Schritt unterstreicht das Engagement von Skoda, sein Angebot an die sich verändernden Umweltstandards anzupassen und gleichzeitig Rentabilität und Kundenzufriedenheit aufrechtzuerhalten.

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