Ferrari hat wichtige Details zu seinem ersten vollelektrischen Fahrzeug, dem „Luce“ (italienisch für „Licht“), bekannt gegeben. Es zeichnet sich durch ein einzigartiges Innendesign und ein Engagement für taktile, mechanische Bedienelemente in einem von Touchscreens dominierten Markt aus. Das Modell, dessen vollständige Enthüllung für Mai 2026 geplant ist, wird dank der von Ferrari entwickelten E-Achsen und einer 122-kWh-Batterie mit ultraschneller Ladefähigkeit von 350 kW eine Leistung von über 735 kW (1000 PS) liefern.
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Innenarchitektur: Eine Rückkehr zur physischen Interaktion
Im Gegensatz zum Trend zu minimalistischen, bildschirmlastigen Innenräumen von Elektrofahrzeugen setzt der Luce auf physische Schalter und mechanisches Feedback. Ferrari arbeitete mit LoveFrom – dem von Jony Ive (ehemals Apple) und Marc Newson gegründeten Kreativkollektiv – zusammen, um ein Interieur zu entwerfen, das von klassischen Sportwagen und Formel-1-Rennwagen inspiriert ist. Das Ergebnis ist eine Mischung aus modernem Industrie-Chic und Retro-Ästhetik.
Das Lenkrad beispielsweise ist aus recyceltem Aluminium mit freiliegender Struktur gefertigt und wiegt 400 g weniger als Standard-Ferrari-Räder. Die Bedienelemente ähneln Formel-1-Rennwagen, mit Drehreglern für Fahrmodus und Stabilitätskontrolle sowie präzise konstruierten Tasten, die ein deutliches mechanisches und akustisches Feedback liefern.
Erstklassige Materialien und detaillierte Ausführung
Ferrari hat Wert auf Haltbarkeit und Haptik gelegt und für Schlüsselkomponenten Materialien wie Aluminium und Corning Fusion5-Glas verwendet. Der Schalthebel und der Zündschlüssel bestehen aus demselben Glas, wobei lasergeätzte Grafiken für einen High-Tech-Touch sorgen. Das Kombiinstrument verfügt über ultradünne OLED-Displays, die hinter Ausschnitten angeordnet sind und für Tiefe und visuelles Interesse sorgen. Jedes Detail, sogar die benutzerdefinierte Schriftart, wurde sorgfältig durchdacht.
Leistung und Technologie
Der Antriebsstrang des Luce besteht aus zwei von Ferrari entwickelten E-Achsen, die vorne 210 kW und hinten 620 kW liefern. Das Fahrzeug wird mit einem 48-Volt-Aktivfederungssystem der dritten Generation ausgestattet sein, um Handling und Fahrkomfort zu verbessern, mit einer Gewichtsverteilung von 47–53 % vorne/hinten. Ferrari entwickelt außerdem einen einzigartigen EV-Soundtrack, indem es die natürlichen Vibrationen des Antriebsstrangs verstärkt.
Ein mit Mazda geteilter Name
Interessanterweise teilt Ferrari die Wahl des Modellnamens „Luce“ mit Mazda, das den Luce von 1966 bis 1991 produzierte (in einigen Märkten als 1500/1800 und später als 929 verkauft). Dieser Zufall verdeutlicht, wie Automobilmarken manchmal historische Namen mit neuer Bedeutung aufgreifen.
Der Ferrari Luce stellt einen mutigen Schritt in die elektrische Zukunft dar, indem er das Engagement der Marke für Leistung und Luxus beibehält und sich gleichzeitig den konventionellen EV-Designtrends widersetzt. Das Fahrzeug soll vier Passagieren Platz bieten und tiefer sitzen als der Purosangue-SUV, was ein einzigartiges und ansprechendes Fahrerlebnis verspricht.






















