Der Toyota bZ4X Touring ist ein bedeutender Fortschritt für Toyotas Elektrofahrzeugpalette. Während frühere Modelle Schwierigkeiten hatten, sich auf dem umkämpften Markt hervorzuheben, vereint die Touring-Version Praktikabilität mit wirklich überzeugender Leistung – eine seltene Kombination unter elektrischen Kombis.
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Behebung der Mängel des Standards bZ4X
Der ursprüngliche bZ4X wurde wegen fehlender herausragender Funktionen kritisiert, aber das Touring-Modell behebt direkt eine seiner Hauptschwächen: den Laderaum. Durch die Erweiterung des Karosseriestils in eine Kombi-Konfiguration hat Toyota ein Fahrzeug geschaffen, das mit beliebten Konkurrenten wie dem Skoda Enyaq und dem Volkswagen ID.7 Tourer direkt mithalten kann. Der Touring verfügt über 600 Liter Kofferraumvolumen, übertrifft damit den Enyaq (585 Liter) und erreicht fast das Niveau des ID.7 Tourer (605 Liter).
Dabei geht es nicht nur um die Größe; Der Touring profitiert auch von der Ingenieursleistung von Subaru, was zu einer stabilen Dachreling für eine einfache Montage von Gepäck führt. Mit einer Anhängelast von bis zu 1.500 kg ist dieses Fahrzeug für einen aktiven Lebensstil konzipiert.
Leistung und Handling: Ein Schritt nach oben
Der allradgetriebene bZ4X Touring sorgt mit 375 PS (gegenüber 338 PS im Standardmodell) und einer Beschleunigung von 0 auf 60 Meilen pro Stunde in nur 4,4 Sekunden für eine deutliche Leistungssteigerung. Damit ist er deutlich schneller als Konkurrenten wie der Enyaq vRS und der ID.7 GTX. Das Drehmomentverteilungssystem von Toyota sorgt für ein ausgewogenes Fahrverhalten, minimiert Untersteuern und maximiert den Grip in Kurven.
Der Touring verfügt außerdem über einen X-Modus für Geländetauglichkeit, allerdings haben britische Modelle keinen Zugriff auf die Option der Geländereifen auf dem US-Markt. Das Einstufen-Automatikgetriebe und die gut abgestimmte Federung tragen zu einem überraschend lohnenden Fahrerlebnis auf Landstraßen bei.
Praktikabilität und Innenverbesserungen
Der Touring begegnet einem weiteren Kritikpunkt des Standard-bZ4X, indem er 33 mm mehr Kopffreiheit im Fond bietet. Durch die Entscheidung für das Panorama-Schiebedach wird dieser Vorteil zwar etwas reduziert, der Gesamtraum im Innenraum bleibt jedoch großzügig. Der Innenraum weist das gleiche Design wie das Standardmodell auf, aber eine neue Farboption „City Moss“ erhellt den zuvor düsteren Innenraum. Der Touring behält nützliche Funktionen wie zwei kabellose Ladegeräte für Mobiltelefone und große Getränkehalter bei, obwohl das Fehlen eines Handschuhfachs nach wie vor ein bemerkenswertes Versäumnis ist.
Der 14-Zoll-Touchscreen ist intuitiv, obwohl die Klimasteuerung unverhältnismäßig viel Platz einnimmt. Die Instrumententafel, die so gestaltet ist, dass sie im Blickfeld des Fahrers liegt, kann immer noch teilweise vom Lenkrad verdeckt sein, was eine gewisse Anpassung erfordert.
Sortiment und Preise
Die Touring-Modelle sind mit der gleichen 74,7-kWh-Batterie wie der Standard-bZ4X ausgestattet, wobei Toyota für die Version mit Frontantrieb eine Reichweite von bis zu 357 Meilen schätzt. Es wird erwartet, dass das Allradmodell eine Reichweite von etwa 300 Meilen erreicht, was weniger ist als bei einigen Konkurrenten, aber für die meisten Fahrer immer noch akzeptabel.
Die Preise für den britischen Markt wurden noch nicht bekannt gegeben, aber die Kombination aus Leistung und Praktikabilität macht den bZ4X Touring zu einem potenziellen Herausragenden in der Elektropalette von Toyota.
Zusammenfassend stellt der Toyota bZ4X Touring eine deutliche Verbesserung gegenüber seinen Vorgängern dar. Durch die Priorisierung sowohl der Praktikabilität als auch des Fahrspaßes hat Toyota einen elektrischen Kombi geschaffen, der die Mängel früherer Modelle direkt angeht und effektiv mit etablierten Konkurrenten auf dem Markt konkurriert.






















