De Tomaso macht einen mutigen Schritt gegen den Trend der Elektrifizierung und bestätigt, dass ein 7,0-Liter-V12-Saugmotor seinen kommenden Supersportwagen P900 antreiben wird. Dies ist nicht nur ein weiterer Motor; Es ist eine bewusste Rückbesinnung auf die hochdrehenden, sonoren V12-Motoren der klassischen Formel 1, gebaut für Rennstrecken-Enthusiasten, denen pure Erfahrung wichtiger ist als Effizienz. Das Unternehmen hat sich mit ItalTecnica zusammengetan, um dieses Triebwerk zu liefern, bei dem Klang und Reaktionsfähigkeit ebenso im Vordergrund stehen wie reine Pferdestärken.
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Motorspezifikationen: Eine Rückkehr zur analogen Stromversorgung
Der V12 verfügt über beeindruckende Spezifikationen. Es ist in einem 65-Grad-V konfiguriert und verfügt über eine achtstufige Trockensumpfschmierung und hochfeste Innenteile, die für extreme Leistung ausgelegt sind. Zu den Hauptkomponenten gehören ein Kurbelgehäuse aus Billet-Aluminium, geschmiedete Pleuel und ultraleichte Kolben.
Der Motor verfügt über zwei obenliegende Nockenwellen pro Reihe, vier Titanventile pro Zylinder und einen leichten Einlass aus Kohlefaser. Trotz seines beträchtlichen Hubraums wiegt der Motor weniger als 200 kg, was zur allgemeinen Agilität des Fahrzeugs beiträgt.
Leistung und Übertragung
Der Motor leistet 888 PS (662 kW / 900 PS) bei etwa 9.500 U/min und liegt damit knapp unter dem Grenzwert von 10.200 U/min. Die Kraft wird über ein sequentielles Xtrac-Getriebe ausschließlich an die Hinterräder geleitet und sorgt so für eine präzise und direkte Kontrolle beim Fahren auf der Rennstrecke. Dieses Setup ist nicht für öffentliche Straßen geeignet; Es wurde speziell für die Anforderungen einer Rennstrecke entwickelt.
Eine Änderung der Pläne und eine Anspielung auf das Rennsport-Erbe
De Tomaso plante ursprünglich, einen von Capricorn gebauten V12-Motor für den P900 zu verwenden, wechselte jedoch aufgrund der sich entwickelnden Automobillandschaft einen anderen Gang. Das Unternehmen lehnte die Elektrifizierung ausdrücklich ab und erklärte, sein Ziel sei es, einen Antriebsstrang mit „einer wahren Identität“ zu schaffen, der das emotionale Erlebnis ikonischer F1-Motoren widerspiegelt, bei denen der Klang kein nachträglicher Einfall, sondern die Essenz der Marke sei.
„Wir wollten einen Motor, der an die Ära der Formel-1-V12-Motoren erinnert, als Lärm kein Nebenprodukt, sondern das prägende Markenzeichen einer Marke war.“
Diese Aussage unterstreicht De Tomasos Engagement für ein deutlich analoges Fahrerlebnis.
Zukünftige Updates und begrenzte Produktion
De Tomaso hat keinen festen Starttermin für den P900 bekannt gegeben, verspricht aber später in diesem Jahr optische und aerodynamische Verbesserungen. Die Produktionsauflage ist auf nur 18 Einheiten begrenzt und richtet sich an einen Nischenmarkt von Enthusiasten, die die Reinheit eines hochdrehenden V12-Motors und ein rennstreckenorientiertes Design zu schätzen wissen.
Die Wiederbelebung dieser Motorkonfiguration in einem modernen Supersportwagen ist ein bewusstes Statement gegen die Umstellung der Branche auf Elektroantrieb. Es stellt eine trotzige Auseinandersetzung mit der Vergangenheit dar und bietet dem Fahrer ein Erlebnis, bei dem der rohe, ungefilterte Nervenkitzel der Verbrennungskraftmaschine im Vordergrund steht.




















