Subaru bereitet einen bedeutenden Wandel hin zu Elektrofahrzeugen vor und plant, bis 2028 sieben neue Elektrofahrzeuge in Großbritannien auf den Markt zu bringen. Die Marke möchte den Geist ihrer legendären Performance-Modelle – insbesondere derjenigen, die Ende der 1990er und Anfang der 2000er Jahre beliebt waren – wieder aufleben lassen und die Begeisterung bei Enthusiasten neu entfachen. Dieser Schritt erfolgt, da Subaru sich mit den sich ändernden Marktanforderungen und dem weltweiten Vorstoß zur Elektrifizierung auseinandersetzt.
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Das Erbe der Leistung
Jahrelang stand Subaru unter dem Druck treuer Fans, zu den Fahrzeugtypen zurückzukehren, die seinen Ruf in Europa festigten. Während die Marke in Märkten wie den USA und Australien mit robusten SUVs und Kombis erfolgreich war, sehnt sich ein Teil der europäischen Käufer immer noch nach den sportlichen Limousinen und Rallye-inspirierten Fahrzeugen, die Subarus frühe Präsenz prägten. Die Elektrifizierung bietet die Möglichkeit, dieses Erbe wieder aufleben zu lassen und möglicherweise leistungsstarke Optionen zurückzubringen.
Die aktuelle Subaru-EV-Reihe umfasst den SUV Solterra (ab 51.000 £) und den Forester (39.000 £), aber keiner verkörpert die historische Dynamik der Marke vollständig.
Ein neues Halo-Modell
David Dello Stritto, General Manager von Subaru für Europa, hat die Entwicklung eines Hochleistungs-Elektrofahrzeugs angedeutet, das die klassische Subaru-Ästhetik wiederbeleben könnte. „Elektrofahrzeuge machen Dinge, von denen wir geträumt haben, wieder möglich … eine Wiedergeburt dieser Art von blauen Autos mit gelber Lackierung“, erklärte er.
Das potenzielle Flaggschiffmodell, das möglicherweise das STi-Emblem trägt, wird im eigenen Haus entwickelt – eine Abkehr von der Zusammenarbeit von Subaru mit Toyota bei den meisten anderen kommenden Elektrofahrzeugen. Die Marke ist sich bewusst, dass sie „schon lange nicht mehr im Spiel ist“ und sieht dies als Chance, wieder mit ihrer leidenschaftlichen Fangemeinde in Kontakt zu treten. Den Nervenkitzel ikonischer Modelle wie dem Impreza wiederherzustellen stellt jedoch eine Herausforderung dar, insbesondere die Nachbildung der unverwechselbaren Motorgeräusche, die viele Enthusiasten so sehr schätzten.
Zusammenarbeit und Unabhängigkeit
Während die meisten neuen Elektrofahrzeuge von Subaru gemeinsam mit Toyota entwickelt werden (einschließlich Solterra, Uncharted SUV und e-Outback), wird das Leistungsmodell voraussichtlich ein eigenständiges Projekt sein. Subaru arbeitet auch daran, seine Fahrzeuge von den Toyota-Pendants zu unterscheiden, und nennt als Beweis für diese Bemühungen 146 Modifikationen zwischen dem Solterra und dem bZ4X.
Die verbleibenden vier Modelle werden entweder bestehende Segmente neu beleben (z. B. eine mögliche Wiederbelebung des Justy-Schrägheckmodells) oder in neue Bereiche expandieren, anstatt einfache Derivate aktueller Elektrofahrzeuge zu sein.
Die Lücke schließen
Subaru räumt ein, dass es sich nur langsam an die neuesten Automobiltrends angepasst hat. Die Marke richtet sich derzeit in erster Linie an ihren bestehenden Kundenstamm, der dafür bekannt ist, mehr Wert auf Zuverlässigkeit als auf modernste Technologie zu legen. Es wird von entscheidender Bedeutung sein, neue Käufer für Elektrofahrzeuge zu gewinnen, da viele Outback-, Forester- und Crosstrek-Besitzer möglicherweise nicht sofort davon überzeugt sind.
Um treue Fahrer zu halten, will Subaru weiterhin Benzinmodelle produzieren, solange die Nachfrage anhält, insbesondere in Märkten wie den USA, wo Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren nach wie vor dominant sind. Die Marke verkaufte im vergangenen Jahr in den USA 600.000 Autos, im Vereinigten Königreich waren es nur 2.500, was die Bedeutung von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor für ihren weltweiten Absatz unterstreicht.
Die elektrische Zukunft von Subaru hängt davon ab, sein Erbe mit modernen Anforderungen in Einklang zu bringen. Das Unternehmen muss seinen Leistungsgeist zurückgewinnen und gleichzeitig ein breiteres Publikum ansprechen.
