Porsche entwickelt einen neuen Mittelklasse-SUV mit Verbrennungsmotor (ICE) und Hybridoptionen als Ergänzung zu seinem vollelektrischen Macan, der in den nächsten Jahren auf den Markt kommen soll. Der australische CEO des Unternehmens, Daniel Schmollinger, bestätigte, dass die Marke eine „sehr gute Chance“ darin sieht, neben der Elektroversion auch einen Macan mit Verbrennungsmotor anzubieten.
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Marktnachfrage treibt Entscheidung voran
Mit diesem Schritt reagiert Porsche auf die anhaltende Nachfrage nach traditionellen Antriebssträngen. Trotz eines Rückgangs der Gesamtverkäufe in Australien um 27 % im Jahr 2024 (auf 5133 Einheiten), der teilweise auf die Umstellung des Macan auf reine Elektrofahrzeuge zurückzuführen ist, erkennt das Unternehmen die Notwendigkeit, auf Käufer einzugehen, die noch nicht für die vollständige Elektrifizierung bereit sind. Konkret gingen die Macan-Verkäufe um 34 % zurück, da sich die Modellpalette änderte.
Der globale CEO von Porsche, Oliver Blume, erklärte zuvor, dass ein Kompakt-SUV mit Verbrennungsmotor- und Hybridversionen in der Entwicklung sei und die Markteinführung spätestens im Jahr 2028 erfolgen soll. Das Fahrzeug werde „sehr, sehr typisch Porsche“ sein, sich aber vom Macan EV unterscheiden, auch wenn es letztendlich den Namen „Macan“ behalten könnte.
Audi-Technologie nutzen
Der neue Macan wird voraussichtlich auf der Premium Platform Combustion (PPC) von Audi basieren, der neuesten Weiterentwicklung der mittelgroßen SUV-Architektur des Volkswagen-Konzerns. Dies würde es eng an den Audi Q5 und Q6 e-tron angleichen und es Porsche ermöglichen, die Entwicklungskosten zu teilen und die Produktion zu rationalisieren.
Mögliche Antriebsstrangoptionen
Die Motorenpalette könnte 2,0-Liter- und 3,0-Liter-Benzinmotoren mit Turbolader umfassen, möglicherweise mit 48-V-Mild-Hybrid-Unterstützung. Plug-in-Hybrid-Optionen, darunter ein leistungsstärkerer 2,0-Liter-Motor und eine mögliche Hochleistungsvariante auf Basis des 2,9-Liter-Twin-Turbo-V6-PHEV von Audi, sind ebenfalls wahrscheinlich. Porsche hat in der Vergangenheit aufgrund von Abgasskandalen Dieselmotoren gemieden und wird daher wahrscheinlich bei reinen Benzinoptionen bleiben.
Strategischer Schritt in einem sich verändernden Markt
Die Entscheidung von Porsche, weiterhin Optionen für Verbrennungsmotoren anzubieten, spiegelt die sich verändernde Dynamik des Automobilmarktes wider. Während die Akzeptanz von Elektrofahrzeugen zunimmt, bleibt die Nachfrage nach herkömmlichen Antriebssträngen in bestimmten Regionen stark. Durch die Absicherung seiner Wetten sowohl bei Elektro- als auch bei ICE-Modellen will Porsche den Umsatz maximieren und seine Position im Luxus-SUV-Segment behaupten.
Das Unternehmen geht davon aus, dass der neue Macan ein wichtiger Bestandteil seiner zukünftigen Produktpalette sein wird, wobei Schmollinger verspricht, dass „weitere [neue Modelle] folgen werden“.
Porsche passt sich den sich ändernden Markttrends an und stellt gleichzeitig sicher, dass es ein Produkt für alle Kundenpräferenzen bereithält.





















