Mercedes-Benz bringt eine kleinere, zugänglichere Version seines legendären SUV der G-Klasse auf den Markt. Das neue Modell, das CEO Ola Källenius den Spitznamen „Little G“ trägt, soll noch vor Ende 2027 in die Ausstellungsräume kommen. Diese Erweiterung der G-Klasse-Reihe ist auf den anhaltenden Erfolg des Fahrzeugs zurückzuführen, wobei der Absatz im Jahr 2025 weltweit fast 50.000 Einheiten erreicht. Angesichts des hohen Preises der ursprünglichen G-Klasse – beginnend bei 155.250 US-Dollar in den USA und 127.591 Euro in Deutschland – ist die Entscheidung für eine verkleinerte Version keine Überraschung.
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Design, das das Original widerspiegelt
Erste Erlkönigaufnahmen bestätigen, dass der „Little G“ die kastenförmige, robuste Ästhetik seines größeren Bruders beibehalten wird. Der Prototyp zeichnet sich durch die charakteristischen aufrechten Proportionen, die ausgestellten Radhäuser und die flache Dachlinie aus, die die G-Klasse auszeichnen. Eine seitlich angeschlagene Hintertür ähnelt dem Originalmodell, scheint jedoch eher ein Staufach als ein Reserverad zu beherbergen. Trotz der Tarnung ist das Design unverkennbar G-Klasse.
Größe und Leistungsfähigkeit
Die neue G-Klasse wird voraussichtlich etwa 173 Zoll lang sein, verglichen mit 185 Zoll beim Standardmodell. Außerdem scheint der Prototyp tiefer auf dem Boden zu sitzen, was auf einen Kompromiss bei der extremen Geländetauglichkeit hindeutet. Allerdings hat sich Mercedes dazu verpflichtet, durch eine neu entwickelte Plattform echte Offroad-Performance zu bieten. Das bedeutet, dass der „Little G“ zwar nicht die Bodenfreiheit des Originals erreichen kann, aber dennoch über einen robusten Allradantrieb verfügt.
Antriebsstrangoptionen
Der erste Prototyp ist elektrisch, aber Mercedes plant, auch Varianten mit Verbrennungsmotor (ICE) anzubieten. Berichten zufolge befindet sich ein Hybridmodell mit einem aufgeladenen 1,5-Liter-Vierzylinder, der bereits im CLA zum Einsatz kommt, in der Entwicklung. Sowohl die Elektro- als auch die Benzinversion werden serienmäßig mit einem Allradantrieb ausgestattet sein. Diese Dual-Antriebsstrang-Strategie ermöglicht es Mercedes, ein breiteres Spektrum von Käufern und Märkten anzusprechen.
Erweiterung der G-Klasse Familie
Das „Kleine G“ wird nicht der einzige Zuwachs in der G-Klasse-Familie sein. Außerdem lässt Mercedes die Cabriolet-Version wieder aufleben, einen Viertürer mit versenkbarem Stoffdach. Dieses Cabrio wird voraussichtlich eine AMG-Performance-Variante erhalten, den G63. Die Produktion sowohl des „Little G“ als auch des Cabriolets soll in der zweiten Hälfte des Jahres 2027 beginnen.
Die Einführung einer kleineren, günstigeren G-Klasse ist ein strategischer Schritt für Mercedes-Benz, der von der Beliebtheit des Modells profitiert und gleichzeitig seine Marktreichweite erweitert. Der Schritt wird voraussichtlich zu deutlich höheren Verkaufszahlen des legendären SUV führen.
