Der koreanische Hersteller KGM (ehemals SsangYong) hat den ersten offiziellen Einblick in die nächste Generation des Musso gegeben, eines Pick-ups mit Doppelkabine, der für den Wettbewerb im hart umkämpften Mittelklassesegment konzipiert ist. Das Fahrzeug soll nächste Woche auf der CV Show in Birmingham der Öffentlichkeit vorgestellt werden.
Während sich die Automobilindustrie rasch in Richtung Elektrifizierung bewegt, verfolgt KGM einen zweigleisigen Ansatz. Der neue Musso wird neben dem vollelektrischen Musso EV stehen, obwohl es sich bei den beiden Modellen um grundsätzlich unterschiedliche Fahrzeuge mit unterschiedlichen Anforderungen handelt.
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Aufrechterhaltung des Dieselversorgungsunternehmens
Für viele gewerbliche und ländliche Nutzer ist Elektroantrieb noch kein sinnvoller Ersatz für die Dieselleistung im Schwerlastbereich. KGM ist sich dessen bewusst und hält den Verbrennungsmotor (ICE) im neuen Musso am Leben.
Es wird erwartet, dass die neue Generation ihre zentralen mechanischen Stärken behält:
– Motor: Ein 2,2-Liter-Vierzylinder-Turbodiesel.
– Antriebsstrang: Allradantrieb gepaart mit einem Sechsgang-Automatikgetriebe.
– Fähigkeiten: Eine Anhängelast von 3,5 Tonnen** und eine Nutzlast von 1.000 kg.
Während genaue Leistungsdaten für das neue Modell noch ausstehen, leistet die aktuelle Generation 199 PS und 441 Nm Drehmoment. Da der Schwerpunkt auf der Nutzbarkeit liegt, können Käufer mit ähnlichen Leistungsniveaus rechnen, die eher auf schwere Arbeiten als auf Hochgeschwindigkeitsrennen ausgerichtet sind.
Eine Weiterentwicklung des robusten Designs
Die veröffentlichten Bilder deuten auf einen bedeutenden ästhetischen Wandel hin. Der neue Musso entfernt sich vom chromlastigen, SUV-inspirierten Design des Vorgängermodells und nimmt einen mutigeren, moderneren Look an.
Das Design zeichnet sich aus durch:
– Eine eher aufrechte, kastenförmige Silhouette, die Robustheit betont.
– Eine robuste Frontverkleidung, die von LED-Beleuchtung dominiert wird.
– Eine „Arbeitstier“-Ästhetik, bei der Haltbarkeit Vorrang vor Luxus hat.
Modernisierung des Innenraums und der Sicherheit
Während das Äußere auf Robustheit setzt, wird das Innere modernisiert, um modernen digitalen Standards gerecht zu werden. KGM hat angekündigt, dass die Kabine in Bezug auf Technologie und Fahrerassistenz einer umfassenden Überarbeitung unterzogen wird.
Zu den wichtigsten erwarteten Upgrades gehören:
– Erweiterte Fahrerassistenzsysteme (ADAS): Mit Spurhalteassistent, Geschwindigkeitsschilderkennung und adaptiver Geschwindigkeitsregelung.
– Verbesserte Sichtbarkeit: Ein neues 360-Grad-Kamerasystem.
– Konnektivität: Drahtlose Integration für Android Auto und Apple CarPlay.
Warum das wichtig ist: Die „Mittelweg“-Strategie
Der Markt für mittelgroße Pick-ups wird derzeit von Giganten wie dem Toyota Hilux und dem Ford Ranger dominiert. Die Strategie von KGM unterstreicht einen entscheidenden Trend in der Automobilindustrie: die „Übergangslücke“.
Während viele Hersteller auf vollelektrische Flotten umsteigen, erfordert ein erheblicher Teil des Pick-up-Marktes – insbesondere im ländlichen und landwirtschaftlichen Sektor – die Langstreckenzuverlässigkeit und die hohen Drehmomentfähigkeiten, die derzeit nur Diesel bieten können. Durch das Angebot sowohl eines robusten Dieselmodells als auch einer EV-Variante positioniert sich KGM so, dass es sowohl den traditionellen Arbeiter als auch den Erstanwender elektrischer Nutzfahrzeuge anspricht.
Marktaussichten: Der Musso ist seit langem ein zuverlässiges Grundnahrungsmittel für ländliche Käufer in Großbritannien. Diese Aktualisierungen deuten darauf hin, dass KGM versucht, sein Markenimage zu modernisieren, ohne auf die praktischen Funktionen mit hoher Kapazität zu verzichten, die seinen Ruf begründet haben.
Preise und Verfügbarkeit müssen noch bestätigt werden, es wird jedoch erwartet, dass es mit dem Startpreis des aktuellen Modells von etwa 33.000 £ (ohne MwSt.) konkurrenzfähig bleibt.
Fazit: Durch die Kombination robuster, traditioneller Dieselkraft mit modernen digitalen Sicherheitsfunktionen soll der neue KGM Musso die Lücke zwischen altmodischem Nutzwert und der neuen Ära des vernetzten Fahrens schließen.






















