Fords erster Rallye-Star, umgebaut für Geschwindigkeit

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MST hat es wieder getan.

Der walisische Laden verwandelte den klassischen Ford Escort Mk1 in etwas ganz anderes. Der neue Mk1 Evo.

Sie haben die gemischten Kompromisse hinter sich gelassen. Keine hohen Reifen oder winzigen 13-Zoll-Räder mehr. Das Zeug gehört in ein Museum oder zumindest zu einer Rallye-Etappe aus den späten Sechzigern. Dieses Auto ist ernst.

Es schreit nach Asphalt.

Das Herzstück ist ein 2,5-Liter-Millington-Vierzylinder. Es leistet 350 PS. Daran angeschlossen ist ein Sechsgang-Paddelschaltgetriebe. Lust auf mehr Saft? Sie können stattdessen 2,7- oder 2,8-Liter-Varianten bestellen.

„Die Federung ist neu, hinten völlig unabhängig.“

Es lehnt sich an die Logik der Colin-McRae-Ära an. Denken Sie an das Mk2-Setup, das er liebte. Sie kombinierten es mit Reiger-Dämpfern nach WRC-Spezifikation, die sich auf Befehl anpassen. 18×8-Leichtmetallfelgen tragen Michelin-Rallye-Reifen. Für den Straßendienst? Tauschen Sie sie gegen 17-Zoll-Piloten aus. Die Bremsen stammen von AP Racing. Das Anhalten ist genauso heftig wie der Start.

Wer will das?

Alle. Die Auftragsbücher sind bis 2027 voll.

Sie wählen die Stimmung. Voll funktionsfähige Rallye-Ästhetik mit allen Grafiken. Oder sorgen Sie für Ordnung, fügen Sie etwas Alcantara und Leder hinzu. Eine „Touring“-Spezifikation, wenn Ihnen der Begriff gefällt. Farbauswahl? Im Grunde alles, was Sie nennen können.

Und hier ist der Clou.

Es ist kein Original-Escort.

Diese Originale sind verrostete Wracks, die darauf warten, passiert zu werden. MST patcht sie nicht. Sie bauen den Rohbau von Grund auf im eigenen Haus. Legale Neuzulassung. Keine Ermüdung.

195.000 £ ist der Startpreis. Mehrwertsteuer hinzufügen. Das bringt Ihnen rund 234.000 £ ein.

Steil? Sicher.

Schauen Sie sich aber um. Andere Resto-Mods kosten weitaus mehr. Nach dieser Logik sieht der Mk1 Evo billig aus.

Nimmst du es?

Die Regale sind jedenfalls voll.