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Der Citroen 2CV kehrt als günstiges Elektroauto zurück

Sechsunddreißig Jahre lang schlief es. Jetzt erwacht der Citroen 2CV.

Die Produktion beginnt im Jahr 2028, aber die eigentliche Neuigkeit kommt schon früher. Ein Vorschaukonzept erscheint im Oktober auf dem Pariser Autosalon 2026. Sie können zunächst mit Schatten rechnen. Dann Details.

Stellantis kündigte dies zusammen mit einem umfassenden Turnaround-Plan an. Sie bringen bis 2030 sechzig neue Modelle und fünfzig Updates auf den Markt, das ist eine große Wette. Der 2CV ist nur ein Stück.

„Bei echter Innovation geht es nicht darum, mehr hinzuzufügen“

Das ist das Versprechen. Das Auto kommt mir bekannt vor. Hohes Dach. Schneckenartiger Körper. Große runde Augen. Es behält die alte Seele. Citroen nennt es „leicht“, was normalerweise im positiven Sinne Plastik und Leerraum bedeutet.

Xavier Chardon, der CEO, hatte einige Worte. Er sagte, es werde zu 100 % elektrisch sein. Hergestellt in Europa. Und vor allem kostet es weniger als 15.000 € (ungefähr 24.500 A$). Das ist günstiger als der aktuelle Einstiegsmodell e-C3, der etwa 19.090 Euro kostet.

Wird es Australien treffen? Wahrscheinlich nicht. Citroen ist 2024 abgereist. Schade für Down Under-Fans.

Einen Haken gibt es beim Preis. Das Ziel von 15.000 Euro schließt staatliche Rabatte wahrscheinlich aus. Frankreich spendet 6100 €. Deutschland spendet 3000 €. Es ist unklar, ob dieses Auto auch die neuen EU-Vorschriften für „E-Autos“ erfüllt. Vielleicht erfahren wir es später. Oder vielleicht auch nicht.

Warum so günstig? Etwa zur gleichen Zeit bringt Fiat einen neuen Panda EV auf den Markt, der zum selben Preis unter 15.000 Euro liegt. Sie bauen beide Autos in Neapel. Teile teilen. Elektrische Eingeweide teilen. Montagelinien gemeinsam nutzen. Skaleneffekte retten Leben und Budgets.

Der ursprüngliche 2CV hat Geschichte. Michelin rettete Citroen in den 1930er-Jahren, doch der Krieg stoppte die Arbeiten. Als es 1949 schließlich verkauft wurde, verfügte es über einen winzigen 375-cm³-Motor, der nur 6,6 kW leistete. Es hatte Radialreifen, was damals wild war. Stoffdach, das sich zusammenfalten lässt. Aufhängung für Schlammlöcher. Frontantrieb war noch selten.

Es brachte die Dyane und die Acadienne hervor. Auch die Mehari. Wie der Käfer weigerte er sich zu sterben. Neunkommazwei Millionen wurden gebaut. Die Produktion endete 1990. Ein langes Leben.

Jetzt ist es eine elektrische Blechdose. Wieder günstig. Vielleicht für echte Menschen gemacht.

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