1067bph. Luftgekühlt. Goodwood-gebunden.

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Es ist laut. Es ist alt. Es ist schneller als die Hypotheken der meisten Leute.

Gunther Werks aus Kalifornien schraubt nicht nur an einem Porsche herum. Sie haben einem 931 der 993-Generation das Herz herausgerissen, es durch ein Monster ersetzt und das Ganze in Kohlefaser in Form eines Rennwagens aus den 1970er-Jahren gehüllt. Nennen Sie es Projekt F-26.

Nur sechsundzwanzig davon. Jeder kostet etwa 1,2 Millionen Pfund. Autsch.

Die Karosserie ist eine Hommage an den berühmten 935 „Slantnose“. Keine Replik. Eine Neuinterpretation. Es sieht aus, als wäre es gerade auf einer Landebahn gelandet. Oder gegen einen gekracht ist. Die Linien sind scharf. Absichtlich.

Aber reden wir über den Lärm. Und die Kraft.

Im hinteren Deck befindet sich ein 4,0-Liter-Sechszylinder-Boxermotor. Immer noch luftgekühlt. Verwendet immer noch die legendäre Mezger-Architektur. Aber jetzt? Zwei Turbolader kreischen darauf. Entwickelt zusammen mit einem Rennteam. Das Ergebnis sind 1067 Brems-PS.

Halten Sie eine Sekunde inne.

Das ist mehr als beim Ferrari 819 Testarossa. Auch das Drehmoment ist höher und liegt bei etwa 750 lb-ft. Und das erreichen sie über ein Sechsgang-Schaltgetriebe. Ein echter Schalthebel. Ein Sperrdifferenzial überträgt diese Kraft auf die Hinterräder.

Gewicht?

Trocken.

1225 kg.

Weniger als ein Lotus Emira. Leicht genug, dass die Physik einfach kaputt gehen könnte.

Wer fährt dieses Ding nächstes Wochenende den Goodwood Hillclimb hinauf?

Scott Speed. Ex-Formel 1. Ehemaliger NASCAR-Typ. Er ist dafür bekannt, Grenzen zu überschreiten. Vielleicht bricht man sie.

„Echte Leistungsdaten von Supersportwagen.“

Darauf setzen die Jungs von Gunther Werks. Sie streben nicht nach dem zweiten Platz. Sie wollen den Klassenrekord. In der Kategorie Serien-Straßenfahrzeuge.

Die Messlatte liegt hoch. Der Schnellste des letzten Jahres in dieser Gruppe? Der Koenigsegg Agera RS (in einigen Berichten oft als Sadair bezeichnet, wahrscheinlich ein Tippfehler für Agera). Den 1,1-Meilen-Anstieg bewältigte er in 47,12 Sekunden.

Sieben Minuten? Nr. Sekunden.

Kann der Slantnose ein modernes Hyperauto mit alten technischen Tricks schlagen?

Vielleicht.

Vielleicht auch nicht.

Wir werden es früh genug wissen. Wenn Scott Speed ​​nicht auf halber Höhe ausfällt.