Zwei Seelen in einer Luke

Der nächste BMW 1er ist nicht nur ein Auto. Es handelt sich um zwei verschiedene Fahrzeuge, die sich ein Abzeichen teilen. Ankunft im Jahr 2028.

Die meisten Marken versuchen, Ihnen eine Vision aufzuzwingen. BMW wird sich darum nicht kümmern. Das neue Fließheck lässt sich in der Mitte teilen. Eine Version behält den Verbrennungsmotor. Der andere fährt vollelektrisch. Sie tragen sicher die gleichen Klamotten. Die Designmerkmale des i3 und iX2 werden sich auf die Metallteile übertragen. Designer Oliver Heilmer weist auf ein einzigartiges Gitter und Oberflächenbehandlungen hin. Vielleicht feiert ein Dreitürer ein Comeback. Wenn Sie natürlich elektrisch fahren.

Im Inneren herrscht Vertrautheit. Sie erhalten den Panoramic iDriver. Das bedeutet den großen Bildschirm, der sich über das Armaturenbrett erstreckt, das neue Lenkrad und das übliche technische Layout. Es ist vertraut genug, um Menschen, die sich für eine brandneue Plattform entscheiden, nicht abzuschrecken.

Autocar meldet im vergangenen Jahr 200.001 Verkäufe. Diese Zahl ist wichtig.

Der 1er ist eine tragende Säule.

Wie fahren sie also? Ganz anders.

Die ICE-Modelle bleiben weiterhin mit Frontantrieb. Sie nutzen die veraltete UKL2-Plattform. Gleiche Architektur wie das heutige Modell. Erwarten Sie, dass die 1,5-Liter- und 2,0-Liter-Motoren übernommen werden. Es kommt auch ein Plug-in-Hybrid. Wenn Sie diesen 2,0-Liter-Block mit einer Batterie kombinieren, erhalten Sie etwa 60 Meilen elektrische Reichweite. Nicht riesig. Aber es ist da.

Die elektrische Version? Hinterradvoreingenommenheit. Es basiert auf der neuen Gen6-Architektur. Das ist wichtig, weil es das Verhalten des Autos in einer Kurve verändert. Die Vorderreifen rutschen nicht mehr durch den Schnee.

Gerüchten zufolge soll es sich um eine Nachahmung des Einstiegsmodells i3 handeln. Das bedeutet, dass ein einzelner Motor im Heck 316 PS und 369 lb-ft Drehmoment leistet. Sauber. Einfach. Auch über eine M-Variante wird geredet. Doppelmotoren. Allradantrieb. 463 PS. Das klingt schnell.

Aber hier ist der Haken.

Der Akku wird nicht riesig sein. Kosten und Platz sind Themen. Sie bekommen kein Auto mit einer Reichweite von 700 Meilen. Sie erhalten etwas für den Premium-Kompaktmarkt verpackt. Zu den Konkurrenten zählen der Audi A2 e-tron und die Mercedes A-Klasse EQ.

„Das Elektrofahrzeug wird auf einer anderen Plattform fahren.“

Ein Autoname. Zwei Fahrgestelle. Zwei Fahrphilosophien. Man wird das Gefühl haben, als hätte sich ein traditioneller BMW endlich weiterentwickelt. Der andere fühlt sich an wie ein traditioneller BMW, der feststeckt. Hinter wem möchtest du sitzen?

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